Was
waren die besten Filme und Bücher des Jahres? Was war die absolute Enttäuschung?
Auswertungen, die überall stattfinden - so auch hier, nur eben auf das
Fantasy-Genre bezogen... :-)
Natürlich sieht es bei den Büchern immer ein wenig mager aus - man
liest ja schließlich nicht nur Bücher, die auch im entsprechenden
Jahr herausgekommen sind... aber mal sehen, was ich für die entsprechenden
Jahre so zusammenkratzen kann... :-)
Diese Zusammenfassungen spiegeln übrigens nur meinen ganz eigenen, persönlichen
Geschmack wider und beinhalten keine Fremdrezensionen auf dieser Seite!
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In
Sachen Kinobesuche war 2005 für mich ein Rekordjahr. Auf meine persönliche
Bestenliste für sämtliche Filme haben es immerhin auch vier Fantasystreifen
gebracht, die ich mit auf diese Seite aufgenommen habe, wenn auch mein persönlicher
Film des Jahres "L.A. Crash" gewesen ist. Die Qualitative Kinoausbeute
dieses Jahr war eher mittelprächtig, neben den hier aufgeführten
guten bis sehr guten Filmen gab es weder einen totalen Überflieger (den
andere Genres aber auch nicht bieten konnten) noch mehrere unterdurchschnittliche
Produktionen. Die meisten Fantasyfilme, so wie "Corpse Bride", "Die
Chroniken von Narnia" oder "The Brothers Grimm", siedelten
sich im leicht überdurchschnittlichen Bereich an, was allerdings bezeichnend
für das gesamte Kinojahr ist.
Bei den Büchern erschienen diesmal die Fortsetzungen zu gleich drei großen
Serien, darunter zu meinem Liebling, dem "Lied von Eis und Feuer".
Auch hier gab es keinen Überflieger, aber alle drei Fortsetzungen waren
von hoher Qualität. Die restlichen von mir gelesenen, in diesem Jahr
erschienenen Romane waren dagegen allesamt unterdurchschnittlich, was allerdings
auf meine Teilnahme an einigen Redaktionsprogrammen zurück zu führen
ist. Hier jedenfalls die verdienten Highlights!
Filme
1. Platz: King Kong
Peter Jackson hat nur ein Jahr Auszeit genommen, bevor er sich jetzt wieder auf die Spitze der Charts setzt, wie der berühmte Affe in seinem Film auf's Empire State Building - dabei hat der Herr Jackson doch nun schon abgenommen, insofern ist der Vergleich vielleicht nicht mehr ganz gerechtfertigt. Und wenn sein "King Kong"-Remake im Vergleich zur "Herr der Ringe"-Trilogie stoffbedingt auch nicht ganz so stark punkten kann, so ist es immer noch der phantasievollste und prächtigste Blockbuster des Kinojahres. Reinster Eskapismus ohne Subtext zwar, aber ein tolles Kinoerlebnis, wie man es so häufig auch nicht hat.
2. Platz: Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse
Ganz am Anfang von 2005 gab dieser Streifen bereits den Ton an, der im gesamten Jahr herrschen sollte. Viele große Kinofilme gingen ihr Thema äußerst düster und härter an, als man es aus Hollywood gewohnt war, ob nun in "Batman Begins", in Spielbergs "Krieg der Welten" oder "Star Wars - Episode III", alle Unterhaltung war viel düsterer als sonst. "Lemony Snicket" als Familienfilm war aber dennoch voll tollem Humor, Jim Carrey sei Dank, vor allem aber wundervoll ausgestattet und mit vielen phantastischen Ideen. So wie diese Kinderbuchverfilmung hätte ich gerne "Harry Potter" gesehen...
3. Platz: Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen
Einer der wenigen Filme, die weder düster noch tragisch daher kamen, war "Wallace & Gromit", endlich mal auf Spielfilmlänge. Dieses kunterbunte Knetabenteuer bot durchgängig großen Spaß für jedermann und hatte alle Sympathiepunkte auf seiner Seite. Selten so gelacht, vor allem in einem so humorarmen Jahr.
4. Platz: Land of the Dead
Unter George A. Romeros Zombiefilmen mag zwar immer ein sozialkritischer Subtext liegen, aber auch bei "Land of the Dead" habe ich micht nicht täuschen lassen. Letztendlich geht es auch hier hauptsächlich um das möglichst graphische Ableben von allerlei verachtenswerten Menschenleben. Eine extragroße Schlachtplatte mit extra viel Frischfleisch, direkt vom Menschen, also und eine tolle Wahl, wenn's auch mal ein bisschen mehr sein darf.
5. Platz: Batman Begins
Es mag Superheldencomics widersprechen und von daher nur wenigen ihrer Verfilmungen zueigen sein: Realismus und eine ernst zu nehmende Inszenierung. Wenn auch bei den Comicverfilmungen das furiose "Sin City" klar die Nase vorn hatte, so was "Batman Begins" in seiner Ernsthaftigkeit eine willkommene, wenn auch nicht wirklich denkwürdige, Abwechslung zu den fröhlich-bunt-schlechten Comicverfilmungen, die hinter und noch vor uns liegen.
Bücher
1. Platz: Harry Potter und der Halbblutprinz
Angesichts des Erscheinens von "A Feast for Crows" wunderte mich diese Entscheidung letztendlich selbst, aber Ehre wem Ehre gebührt, heißt es so schön. Und während Martins neuer Roman doch ein wenig zäh zu lesen war, so blätterten sich die Seiten von Joanne K. Rowlings vorletztem Teil der phänomenalen Potter-Serie, geradezu von selbst um. Auch die offensichtlich Funktion des Buchs als bloße Vorbereitung für das große Finale der Reihe und die schwächelnde Story konnten ein tolles Lesevergnügen nicht kaputt machen.
2. Platz: A Feast for Crows
Nach dem unglaublichen dritten Teil von George R.R. Martins Serie, "A Storm of Swords", durfte man keine Steigerung mehr erwarten und war auch nicht überrascht, als es keine gab. Dennoch fiel die qualitative Differenz größer aus als vielleicht hätte sein müssen. Die Aufspaltung des überlangen Originalskripts in zwei Sets von Charakteren hat diesem Teil wahrscheinlich mehr geschadet als geholfen. Zu wenig ergibt sich in der Handlung, wenn man auch den sanften Werdegang von Arya, Samwell und Co. stets interessiert verfolgt. "A Feast for Crows" verlangte dem Leser so einiges ab, wodurch der vierte Teil des "Lieds von Eis und Feuer" ganz klar der anspruchsvollste geworden ist. Immerhin sind dadurch die meisten der interessanteren Figuren in den nächsten Band gerutscht, für den man wieder einiges an Hoffnung hegen kann.
3. Platz: Eragon, Der Auftrag des Ältesten
Die obige literatische Konkurrenz war für den zweiten Teil der "Inheritance"-Trilogie des jungen Autoren Christopher Paolini ganz klar zu hoch. Doch muss er sich zunächst von seinem großen Vorbild J.R.R. Tolkien trennen, bevor er sich mit seinen Romanen zu wahrer Größe aufschwingen kann. Das Potential dazu hat er. "Eldest", wie das Buch im Original heißt, fängt zwar lahm an, wird aber immer besser und besser, bietet gar ein tolles Finale und ist letztendlich doch ein schönes Lesevergnügen gewesen. Mit dem letzten Teil seiner Trilogie und allem Folgenden darf Paolini gerne nochmal den Angriff auf Platz Eins dieser Liste wagen.
2005 - Die Schlechtesten
In diesem Jahr habe ich außergewöhnlich viel Schlechtes in Buchform gelesen und im Kino gesehen, was einerseits an mittlerweile regelmäßigen Sneak-Preview-Besuchen liegt, andererseits daran, dass ich immer mal wieder Rezensionsexemplare von meinen Redaktionsprogrammen zugesendet bekomme, an die man völlig unbefangen heran gehen kann... was an der teils miesen Qualität der Produkte natürlich rein gar nichts ändert. Hier also die beiden größten Nieten für beide Medien.
Film: Cursed
Oh, wie oft wurde die olle Mär vom Werwölfchen denn nun schon durchgekaut im Laufe der Filmgeschichte? Eines ist klar: Zu oft, als dass es diesen lahmen Aufguss des Prinzips noch nötig gehabt hätte. Wes Cravens Rohrkrepierer reitet noch verzweifelt auf der Welle des selbstironischen Neo-Horrors, wo alle anderen Filme des Genres schon längst wieder zu ihren Gruselwurzeln zurück gefunden haben - wenn auch freilich fast ausschließlich in der Form blöder Remakes. Aber selbst jene Remakes sind nicht so unspannend, unblutig und unlustig wie dieser wahrhaft verfluchte Film um weitere Teenie-Werwölfe. Blöd.
Buch: Blood Angel
Einige Autoren finden es anscheinend stilistisch besonders anspruchsvoll, wenn sie Dinge völlig wirr und obskur (be)schreiben, bei denen der geneigte Leser keine Chance hat, diese auch zu verstehen oder in irgendeinen Zusammenhang einzuordnen. Viele Ansätze und Ideen werden in Justine Wilsons apokalyptischem Debütroman "Blood Angel" auf ein großes Nichts an Finale hingeführt, bei dem ich ganz ehrlich fast überhaupt nicht mehr sagen kann, was nun genau passiert ist. Mein Interesse hatte das Buch auf dem Weg dahin sowieso schon längst verloren.
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2004 - Die Besten
Filme
1. Platz: Big Fish
2. Platz: Dawn of the Dead
3. Platz: Shrek 2
4. Platz: Hellboy
5. Platz: Die Unglaublichen
Bücher
2004 - Die Schlechtesten Filme
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Filme
1. Platz: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
2. Platz: Die Herrschaft des Feuers
3. Platz: Hero
4. Platz: Hulk
5. Platz: Fluch der Karibik
Bücher
Harry Potter und der Orden des Phönix
2003 - Die Schlechtesten
Film
Buch
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2002 - Die Besten
Filme
1. Platz: Der Herr der Ringe - Die Zwei Türme
2. Platz: Signs
3. Platz: Ice Age
4. Platz: Spider-Man
5. Platz: Resident Evil
Bücher
Das Lied von Eis & Feuer 6 - Die Königin der Drachen
2002 - Die Schlechtesten
Film
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Buch
Jean-Louis Fetjaine: Die Nacht der Elfen