Story:
König Harold des Reichs Weit Weit Weg geht es gar nicht gut, um nicht zu
sagen: Er ist sterbenskrank. Da sein Schwiegersohn Shrek der nächste Thronerbe
ist, muss er zeitweise die Pflichten des Königs übernehmen - eine Aufgabe,
die ihm so gar nicht gefällt. Mit seinem letzten Atemzug verrät der
Froschkönig dem Oger noch den Namen eines alternativen Thronerben: Arthur.
Da Shrek sich den Aufgaben eines Königs nicht gewachsen sieht und sich nach
einem ruhigen Leben im Sumpf mit seiner Frau Fiona sehnt, bricht er auf, um Arthur
nach Weit Weit Weg zu holen und sich so der Verantwortung zu entbinden. Blöderweise
teilt ihm Fiona bei der Abfahrt mit, dass sie schwanger ist - und stürzt
Shrek damit fast in Verzweiflung, denn er sieht sich weder zum König noch
zum Vater geschaffen. Aber er kann mir Arthur, der sich als jugendlicher Loser
entpuppt, ja schon mal üben. |
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Infos:
Originaltitel: Shrek the Third; USA 2007
Filmlänge: 92 Minuten
Regisseur: Miller, Chris
Darsteller: Mike Meyers, Cameron Diaz, Eddie Murphy, Antonio Banderas
FSK: ohne Altersbeschränkung
Gesamtwertung des Films: 7/10

Rezensionen zum Film "Shrek der Dritte"
Docs Rezension
Das Beste an "Shrek der Dritte" ist eigentlich, dass er einem noch
mal in Erinnerung ruft, was für ein genialer Streifen eigentlich der erste
"Shrek" war. Eine ungezogene, liebevolle
und sympathische Geschichte über einen übelgelaunten Außenseiter
mit großem Herz, ein ungewöhnlicher Märchenfilm und eine hintersinnige
Disney-Parodie, was vor allem Erwachsenen Freude bereitete. All das ist "Shrek
der Dritte", ohne ein schlechter Film zu sein, nicht mehr. Natürlich
ist Shrek auch im dritten Teil der erfolgreichen Animationsfilme wieder eher
mies drauf und wird erneut auf seinen eher abstoßenden Status als Oger
eingegangen, aber alle anderen Figuren haben das mittlerweile akzeptiert - von
Außenseiter kann nicht mehr die Rede sein. Die Attacken auf Disney sind
auch nicht mehr als solche zu erkennen, bzw. haben sich als Markenzeichen der
Serie schon längst verselbstständigt. Hier sind Märchenprinzessinnen
halt nicht die hilflosen Klischeefiguren, für die man sie hält, sondern
mutieren auch schon mal zu marodierenden Kampfschlampen. Und wenn jemand anfängt
zu singen, dann tut er das entweder völlig falsch oder verwendet den Gesang
als gefährliche Waffe. Das grundsätzliche Problem dabei ist uns dieses Jahr natürlich schon
ein paar Mal unter die Nase gekommen: "Shrek der Dritte" ist einfach
zu voll! Durch die ersten beiden Filme wurde eine regelrechte Horde an Haupt-
und Nebenfiguren etabliert, die man in dieser Fortsetzung auch bitteschön
wiedersehen möchte. Und tatsächlich bekommt auch irgendwie jeder und
alles seinen Raum im Film, wenn sich das auch pro Figur auf nicht gerade viel
summiert. Die beliebten Sidekicks Esel und der Gestiefelte Kater etwa haben
im letzten Drittel des Films nicht mehr wirklich viel zu tun, deswegen muss
der gute alte Körpertausch für Lacher sorgen. Überhaupt ist der
Film so voll an Figuren, dass sich die Story kaum auf eine ihrer durchaus guten
Themen konzentrieren kann. Etwa auf die sporadische Vater-Sohn-Beziehung zwischen
Shrek und Arthur. Oder auf die vernachlässigten Bösewichter, die jetzt
mit Prinz Charming zusammen den Aufstand proben. Schade, das alles. Hier argumentiert jemand, der sich seinen Lieblingsanimationsfilm ins Gedächtnis
ruft, während er "Shrek der Dritte" nochmal Revue passieren lässt.
Das ist natürlich ungerecht, deswegen lassen wir diesen dritten Teil mal
eben für sich stehen und messen ihn ausschließlich an seinem Spaßfaktor.
Und siehe da, der ist auch diesmal wieder erstaunlich hoch. Ja, auch bei "Shrek
der Dritte" gibt es wieder jede Menge zu lachen und das durchgängig.
Der Humor ist erneut recht frech geworden und traut sich immer mal wieder was
- oder welcher Kinderfilm hat zuletzt den Tod einer Nebenfigur zu einer schwarzhumorigen
Farce aufgeplustert oder mit fiesen Doppeldeutigkeiten gespielt? Die flink erzählte
Story tut ihr Übriges, dass man sich während der 90 Minuten keine
einzige Sekunde langweilt, denn der Spaß und der Witz ist tatsächlich
zu jeder Sekunde da. Darüber hinaus gibt es auch wieder viele Details zu
entdecken, rein oberflächlich ist es also irgendwie schon ein echter "Shrek".
Und doch lacht man ein bisschen weniger laut als noch im direkten
Vorgänger und fragt sich zum Schluss, wohin diese Serie denn noch steuern
soll. Der einzige Weg scheint der Weg nach unten ...
Fazit:
Wer schon den zweiten Teil nicht gemocht hat, wird auch vom dritten enttäuscht sein. Ansonsten macht's auch diesmal wieder jede Menge Spaß.
Wertung: 7 /10
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